WILLKOMMEN AUF MEINEM BLOG!
BEINVEGNI SIN MIU BLOG!
Posts mit dem Label Fototheorie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fototheorie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 5. Dezember 2010

Schultag 3.12.2010 Action!

Heute "tagten wir extra muros" wie das in der Politik so schön heisst. Urs wollte uns zeigen, wie er seine Wassertropfen Fotos macht. Da er in unmittelbarer Nähe von Tims Atelier wohnt, nahmen wir beides in einem Aufwisch.

Mein Blog gab ein bisschen zu reden von "auso so de nid" bis "gäu tue de das ufe Blog" übersetzt: "also so in Zukunft nicht mehr" bis "bitte tu das auf den Blog" kam so etwa alles. Grundsätzlich hatten sich ja alle einmal einverstanden erklärt, dass ich diesen Tagebuchblog mache, aber eben, Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung sind nicht immer einigermassen gleich. In der Zwischenzeit haben sich auch alle gut daran gewöhnt, dass ich die Kamera allgegenwärtig habe - bis auf die Momente, wo auch ich sie vergesse. Nun, ich werde mich also mehr auf den Kursinhalt konzentrieren und weniger auf die beteiligten Menschen, was ich eigentlich bedaure. Sie ruhen vermehrt bei mir auf der Festplatte. Das Mausen kann die Katze natürlich nicht lassen.

Zuerst also Urs und sein Wasser.
In anderer Umgebung benimmt man sich ja auch anders. So wollte zu Beginn das Schwatzen nicht aufhören und Tims Stimme ging unter, bis er "ds Läbe isch ke Ponyhof!" rief und wir vor Staunen über den Ausspruch augenblicklich schwiegen.

Nicht nur ich staunte  über Ursens Studio, aufgebaut mit einfachsten Mitteln,  Effekt,  grösstmögliche Effizienz. Das beginnt beim Vorhangsystem ausgeklügelt für verschiedene Verwendungszwecke.

und geht beim Table top weiter.
 Die Hohlkehle ist ein Stück Plastiktischtuch
Das gefällt mir besonders: die Styroporplatten sind mit Zahnstocher zusammengesteckt.

Dann ging's an die Arbeit:
Zuerst  Distanz zwischen der Ebene, wo der Tropfen fallen wird, und der Sensorebene messen. (An der Kamera gibt es eine entsprechene Markierung).
Auf dem iPhone im DoF Rechner die Daten für Entfernung, Brennweite und Blende eingeben und die Schärfentiefe ablesen
Tropfen und - Blitzgewitter mit Stroboblitz und Serienaufnahme
Die Tropfen sind Fichtennadelshampoo
Hier das Resultat auf dem Computer.

Anschliessend zogen wir ein Haus weiter zu Tims Atelier. Ja, wenn ich einen so kurzen Weg hätte. -

Zunächst gab es eine Stärkung - danke Madeleine! 
und Kennenlernen von Model Christine und Tim

 Dann ging es auch für uns los
 Nicht davor stehen, wenn jemand fotografiert!
Aber zuächst Kabel zusammenstecken.
Momentan reicht für uns noch Arbeit mit nur einem Hauptlicht
Eine Kamera kann zwar selbständig mit System- oder Aufsteckblitzen arbeiten, nicht aber mit einem Studioblitz. Da braucht es den Belichtungsmesser
 und entsprechende Einstellungen, damit der Dialog funktioniert

Wie geht das? Belichtungsmesser
 Zum Tanzen gehört Musik
 Probeaufnahmen und Kontrolle auf dem Laptop, bevor es richtig losgeht.

Ich übe auch schon mal ein bisschen, natürlich ohne Blitz, sonst feuert die grosse Maschine womöglich plötzlich.

 Da waren ich und der von jemand anderem ausgelöste Blitz gleichzeitig.

Hier war ich dann richtig, d.h. mit dem Studioblitz dran.
In die Bewegung einfühlen, auslösen, auf den Beep warten, einfühlen, auslösen Beep, bis das eigentlich ein gemeinsamer Tanz würde, aber dazu waren die nicht mal 5 Minuten zu kurz. Noch war es ziemlich holprig und ich entweder zu früh oder zu spät mit Auslösen, aber faszinierend war es schon. Ich hätte locker ein paar Stunden weitermachen können. Danke Christine!
Natürlich kamen auch Urheberrechte zur Sprache. Ich hatte Christine schon vor Beginn um Erlaubnis gefragt, Bilder auf den Blog stellen zu dürfen. Danke für das Vertrauen. 
Das nächste Mal werden wir unsere Bilder bephotoshoppen und ihr eine DVD machen.

Gute Bewegungsbilder sind eine Sache für sich. Sehr viel leichter geht es, wenn man die Bewegungsabläufe der Sportart oder eben des Tanzes gut kennt, so kann man besser mitgestalten. Danke Digitalzeitalter. Der Ausschuss ist immens.

Der Nachmittag war noch nicht zu Ende. Was wir das letze Mal mit den Systemblitzen übten, ergänzten wir heute mit dem Studioblitz.

Ich lasse da die ganzen Bildreihen weg, nur ein kleiner Eindruck

 ohne Blitz
 Bei Hochformataufnahmen den Blitz so abwinkeln. Die Ausleuchtung wird so gleichmässiger.

Schlussendlich geht es beim Blitzen immer darum die Variablen Zeit, Blende und Entfernung und damit die Schärfentiefe unter einen Hut zu bekommen.

Heute führte uns Hanspi sein Blitzzubehör vor. Das wurde dann auch gleich eifrig ausprobiert, aber da war ich nicht mehr dabei, da ich wegen Fortbildung eine Stunde früher gehen musste.

Sonntag, 11. April 2010

Durchlicht und Perspektive Schultag 9.4.10

Wir kommen zu der ersten Ausstellung! Zwar erst im Korridor vor unserem Schulzimmer, aber immerhin. Auf heute sollten wir alle unser ausgewähltes Durchlicht-Bild mitbringen - mitsamt allen Photoshop Ebenen. Leider vergass ich zu fragen, ob ich sie hier alle publizieren darf, so als kleine Galerie. Vielleicht  das nächste Mal. Die Idee zu dieser Reportage entstand nämlich erst später auf der Wiese und mit der Publikation des Wiesenteils waren alle einverstanden.

Doch zunächst, und für den grossen Teil des Tages, war Photoshop anhand unserer Bilder dran. Es ist für mich immer wie vor Jahren die Fingerübungen auf Klavier und Geige. Tim saust über die Tasten und ich japse irgendwo hintendrein. Doch jedes Mal bleibt wieder etwas hängen, was ich bisher nicht wusste - und die Fingerübungen werden schneller.

Ich konnte mich auch nicht so recht entscheiden und schickte die folgenden vier Bilder ins Rennen:

Die Brille fand nur ich witzig, das zweite wurde als zu hart empfunden, das dritte gar nicht und das vierte gewann eindeutig das Rennen.

Dann ging es raus zu den Perspektiven. Wie gut, dass es in der Nähe eine nicht eingezäunte Wiese gibt!
Was macht unser Hirn aus dem, was es optisch serviert bekommt? Es arbeitet schön als Hintergrundprogramm und liefert uns eine Wirklichkeit, die wir so oft als absolut nehmen. -

Hier die hirnlose Wirklichkeit:

Stellt euch mal schön in eine Reihe


Karin hat als einzige ein 200 mm Tele dabei und wird zur Hoffotografin
und das ist das Resultat mit 200mm BW, mit Cropfaktor 300 mm (Foto Karin)
das mit 18 mm BW, mit Cropfaktor 27 mm (Foto Karin)

da fabriziert unser Hirn ein gerade stehendes Haus


Was das wohl gibt?
"Schöggeli setze"
Was man nicht alles für seine Schüler tut!
noch genauer ran
und da das Resultat BW 18 mm / 27 mm (Foto Tim)


Anweisungen
was das wohl wird?

hier das Resultat: Laura küsst Heinzens Glatze (Foto Tim)


Hier eine weitere Variante
Anweisung

und nun ans Werk!
Heinz trägt Laura auf Händen (Foto Tim)

So bleiben die Zuschauer bei der Stange